„Dieser Abend hat sich gelohnt“

 

CELLE. „Dieser Abend hat sich gelohnt“, war der Kommentar eines Gastes auf der dritten Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie in Celle am 12. September in der Alten Exerzierhalle. Und auch den anderen rund 160 Gästen und Akteuren stand die Freude im Gesicht geschrieben, die Konferenz, besucht zu haben. Sie hatten ein über zweistündiges facettenreiches Programm erlebt.

„Wer, wenn nicht wir in Celle!“ war das Motto des Abends, zu dem die städtische Koordinierungsstelle Integration und die externe Koordinierungs- und Fachstelle eingeladen hatte.

In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge: „Das Herzstück von „Demokratie leben!“ in Celle sind die von den Projektträgern eingebrachten Projekte mit dem grundsätzlichen Ziel, die Demokratie zu fördern und eine Prävention vor Extremismus jeglicher Art zu leisten.“

Auch Herr Rosnowsky, von der Regiestelle des Bundesprogramms aus Schleife, betonte in seiner Rede, dass er sich sehr über die Einladung nach Celle gefreut habe. Celle sei ja auch eine der Partnerschaften für Demokratie, die als Vorzeigepartnerschaft in die Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ aufgenommen wurde.

Anschließend wurden die drei fairsten Fußballmannschaften aus Celle geehrt. Die Partnerschaft in Celle hatte einen Aufruf gestartet, bei der sich Kinder- und Jugendmannschaften bewerben konnten, die sich in der vergangenen Saison besonders fair auf und neben dem Spielfeld verhalten haben. Den ersten Platz belegte die U12II des VfL Westercelle, den zweiten Platz die U8 des MTV Eintracht Celle und den dritten Platz die Spielgemeinschaft JSG Südheide 09/SC Vorwerk. Die Mannschaften erhielten Preisgelder, von dem sie sich neue Ausrüstung kaufen und/oder eine tolle Teamaktion machen können.

Das bewegende Theaterstück „Maskenspiel“ der Hermann-Reske-Schule der Lobetalarbeit Celle vor der Pause wurde mit lang anhaltendem Beifall bedacht.

Nach der Pause wurde aus dem Projekt des Kaiserin-Viktoria Gymnasiums „Die Anatomie des Extremismus“ ein Kurzfilm gezeigt. Zwei Schülerinnen hatten den tiefgründigen Film gedreht. Vor dem großen Applaus herrschte zunächst betretenes Schweigen aufgrund der Intensität des Inhalts in der Halle.

Danach referierte Dr. Lars Geiges, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demokratieforschung an der Universität Göttingen, zum Thema  „Rechtspopulismus in Europa“. Er verstand es durch seine Vortragsart, die Zuhörer abzuholen und sie mitzunehmen durch seinen 30-minütigen Vortrag zu diesem ernsten Thema.

Zum Schluss der Konferenz trugen drei Schülerinnen aus dem Projekt „Angeprangert! U20-Workshop  Poetry Slam“ Auszüge aus ihren beeindruckenden Werken vor.

Abschließend hatten die Teilnehmenden noch die Möglichkeit sich auszutauschen und neue Ideen und Anregungen für die Partnerschaft für Celle zu sammeln.

Seit dem 13. September können Projektanträge für 2018 bei der Externen Koordinierungs- und Fachstelle in der CD-Kaserne eingereicht werden.

 

Demokratiekonferenz in Celle – Projektaufruf für 2018

„Wer, wenn nicht wir in Celle!“

CELLE. Am Dienstag, 12. September 2017 um 17 Uhr findet die 3. Demokratiekonferenz in der Alten Exerzierhalle am Neuen Rathaus statt. Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend lädt die städtische Abteilung Integration und die externe Koordinierungs- und Fachstelle alle freien Träger, Institutionen, Bürgerinnen und Bürger der Stadt Celle ein.

Unter dem Titel „Wer, wenn nicht wir in Celle!“ werden aktuelle Themen wie Rechtspopulismus in Europa und Projektpräsentationen in den Vordergrund rücken. Zur Begrüßung startet die Konferenz mit Grußworten unseres Oberbürgermeisters Herr Dr. Jörg Nigge sowie von der Regiestelle des Bundesprogramms.

Außerdem konnte Herr Dr. Lars Geiges, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demokratieforschung an der Universität Göttingen, als Referent gewonnen werden. Sein Vortrag „Rechtspopulismus in Europa – Woher er kommt, wie er wirkt und was ihn stark macht“  geht auf verschiedene rechtspopulistische Parteien und Bewegungen in Europa ein und erläutert anhand ausgewählter Beispiele, welche Wirkkraft diese besitzen, was Rechtspopulisten strategisch ausmachen und weshalb der Umgang mit ihnen schwierig ist.

Weiterhin werden Celler Projektpartner auf der Konferenz ihre Projekte präsentieren. Das Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium wird aus ihrem Projekt „Die Anatomie des Extremismus“ einen Kurzfilm zeigen sowie das Kleinstprojekt der Herrmann-Reske-Schule, Lobetalarbeit Celle, wird das Theaterstück „Maskenspiel“ aufführen.

Begleitend wird das Atelier 22 ausgewählte Bilder aus ihrem Projekt „Jung und Alt für eine bunte Welt“ ausstellen.

Abschließend wird es einen Poetry Slam geben und der Austausch unter den Teilnehmern kann bei einem gemütlichen Ausklang am Buffet vertieft werden.

 

Anmeldungen für die Konferenz sind nicht erforderlich.

 

 

Projektaufruf für 2018

Gleichzeitig startet mit der Demokratiekonferenz der Aufruf zur Antragsstellung für 2018.

 

Ab Mittwoch, den 13. September bis einschließlich 13. November 2017, können Anträge für lokale und gesellschaftspolitische Projekte eingereicht werden, die mit bis zu maximal 3.000 Euro gefördert werden vorbehaltlich der Bewilligung durch das Bundesministerium.

Einen Antrag stellen können Jugendverbände, freie Träger der Jugendhilfe, Migrantenorganisationen, christliche und andere religiöse Gemeinschaften, Sportvereine, Fördervereine von Schulen, Kindertagesstätten, Bildungs- und Qualifizierungsträger, gemeinnützige GmbH, Stiftungen, kulturelle Einrichtungen und sonstige gemeinnützige Vereine. Diese können Einzelprojekte beantragen, die jeweils mit bis zu 3.000 Euro gefördert werden.

 

Für Beratung und Information steht die Externe Koordinierungs- und Fachstelle in der CD-Kaserne, Gerd Janke und Sinja Jaskulla, unter Telefon 05141/9772917 zur Verfügung.
Die Entscheidung über die Auswahl der Projekte trifft der lokale Begleitausschuss im Dezember 2017.

Das Antragsformular ist ab dem 13. September im Internet zu finden unter www.dl-celle.de.
Anträge sind bis Montag, 13. November 2017, auf dem Postweg einzureichen bei der CD Kaserne gGmbH, „Demokratie leben!“, Hannoversche Str. 30 B, 29221 Celle, und auch verpflichtend in digitaler Version, per E-Mail an demokratie-leben@cd-kaserne.de. Nur Projektanträge, die wie beschrieben und fristgerecht eingehen, können berücksichtigt werden.

Das Ende der Willkommenskultur

Mittwoch, 13.09.2017, 19.00 Uhr

Kreuzkirchengemeinde,  Windmühlenstraße 45, 29221 Celle

Das Ende der Willkommenskultur

 

Vortrag von Ruth Ditlmann mit anschließender Diskussion

 

Die Aufnahme von Geflohenen: eine persönliche und politische Herausforderung.

 

Wie kann die positive Aufnahme von kulturell-verschiedenen, neuen Minderheitsgruppen erfolgreich verlaufen? Dieser Frage widmet sich Frau Ditlmann in ihrem Vortrag und wird einige sozialpsychologische Befunde vorstellen. Diese zeigen, wie tief verankert die Tendenz zur Vorurteilsbildung im Menschen ist. Weiterhin wendet sie sich der Rolle von politischen AkteurInnen zu, und stellt zur Diskussion, wie politische AkteurInnen Vorurteile ausnutzen oder dagegen ansteuern können. Anschließend wird sie ein aktuelles Projekt vorstellen, das untersucht wie die Rhetorik von PolitikerInnen zur „Flüchtlingskrise“ die Meinung von deutschen BürgerInnen beeinflusst. Zum Schluss stellt sie Frage zur Diskussion, ob und wie liberale Demokratien an grundlegenden menschlichen Schwächen und Ängsten scheitern bzw. wie sie diese im positiven Sinne überwinden könnten.

 

Frau Ditlmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Migration, Integration, Transnationalisierung des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. 

 

Veranstalter sind der Arbeitskreis Ausländer, das Diakonisches Werk Celle sowie das

 

Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

 

Kein Zutritt für Mitglieder und Sympathisanten von Parteien oder Gruppierungen der extremen Rechten, Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische oder antisemitische Äußerungen in Erscheinung getreten sind.

 

V.i.S.d.P.: Horst-Peter Ludwigs, Diakonisches Werk, Fritzenwiese 7, 29221 Celle

 

 

 

Foto Schreibprojekt der VHS Celle

vhs Celle startet am 5. August mit „Demokratie leben“-Projekt „Flüchtlinge sehen … sich und Celle“

 

CELLE. Celle aus neuen Perspektiven sehen, mehr über die Stadt, ihre Geschichte und ihre Menschen erfahren und diese Eindrücke in Bild und Text festhalten – das bietet das Projekt „Flüchtlinge entdecken … sich und Celle  – kreativ - tolerant – miteinander“ der Volkshochschule (vhs) Celle für interessierte Migrantinnen und Migranten. Mit der Kamera – Handy oder Kleinbild – erkunden die Teilnehmenden gemeinsam mit dem Fotografen Uwe Stelter die Altstadt, mit dem Celler Journalisten Henning Stöckmann-Gähler verarbeiten sie ihre Erfahrungen mit der neuen Heimat in schriftlicher Form. Fotos und Texte werden dann in einer Ausstellung Anfang November in den Räumen der Volkshochschule präsentiert.

 

Das Projekt ist eines von insgesamt 15 „Demokratie leben“-Projekten der Partnerschaft für Demokratie in Celle, die 2017 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden. Ziel ist es, die demokratischen Strukturen in der Gesellschaft zu fördern und präventiv gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu arbeiten.

 

Interessierte Migrantinnen und Migranten können sich bei Martina Hancke, Fachbereich Kulturelle Bildung der vhs Celle, melden unter m.hancke@vhs-celle.de. Das erste Treffen findet am Samstag, 5. August, um 10 Uhr im Raum 3, Trift 17, der vhs Celle statt. Die weiteren Treffen sind jeweils die Samstage im August sowie der 2. September. 

 

Gesucht werden: Faire Kinder -& Jugend -Fußballteams

Du hast Dich auf und neben dem Sportplatz fair verhalten? Dich besonders sozial im Fußball engagiert? Du hast Kinder und Jugendliche durch Fußball in ein Team integriert? Dann suchen wir genau Dich und Dein Team!

 

Erkläre uns ganz kurz, warum Dein Team mit zu den fairen Mannschaften in Celle gehört und schreibe uns eine Mail an: demokratie-leben@cd-kaserne.de

 

Einsendeschluss ist Sonntag, der 13. August 2017.

 

Nun werden Mannschaften gesucht, die sich in der Saison 2016/2017 fair auf und neben dem Spielfeld verhalten haben. Diese Aktion wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Die drei fairsten Mannschaften erhalten einen Zuschuss für Sportbekleidung (z. B. für Trikots, Shirts, Trainingsanzüge, Pullover) für die nächste Saison. Der erste Platz erhält einen Zuschuss von 900,-€, der zweite Platz 600,-€ und der dritte Platz 300,-€. Die offizielle Preisübergabe wird am 12. September 2017 im Rahmen der Demokratiekonferenz in der Alten Exerzierhalle am Neuen Rathaus stattfinden.

 „Mit dieser Aktion möchten wir das geleistete Engagement in den Fußballvereinen für eine tolerantere Gesellschaft stärken und bestätigen“, erklärt Serpil Klukon, Vorsitzende des Begleitausschusses der Partnerschaft für Demokratie in Celle.

 

 

Kampagne "Wer, wenn nicht wir" zum Bundesprogramm "Demokratie leben!"

6. Stammtisch Integration - Nationalsozialismus in Celle

Am Dienstag, 23. Mai 2017 um 19 Uhr findet der 6. „Stammtisch-Integration“ in den Räumlichkeiten von Kunst und Bühne im Nordwall 46, 29221 Celle statt. Der Stammtisch ist eine Vernetzungsplattform der „Partnerschaft für Demokratie“ in Celle. Die städtische Abteilung Integration und die externe Koordinierungs- und Fachstelle laden hierzu herzlich alle Projektträger, interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Celle ein. Herr Reinhard Rohde, Ortshistoriker, konnte für diesen Abend als Referent gewonnen werden. Der Vortrag widmet sich dem Thema „Nationalsozialismus in Celle – Erinnerungen und Auseinandersetzung von 1945 bis heute“. Anschließend kann der Vortrag in einer Diskussion oder beim gemütlichen Austausch vertieft werden. Der Stammtisch Integration findet im Rahmen der Celler Partnerschaft für Demokratie des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Demokratie leben - Projektträgertreffen im Neuen Rathaus

Projektträgertreffen am 01.Februar 2017 im neuen Rathaus
Projektträgertreffen am 01.Februar 2017 im neuen Rathaus

Stadt CELLE. Auf Einladung der Stadt Celle, Koordinierungsstelle Integration, fand am 1. Februar das  Projektträgertreffen „der Partnerschaft für Demokratie in Celle“ im neuen Rathaus statt. Die Stadt Celle hat für 2017 bereits zum dritten Mal den Zuschlag als „Partnerschaft für Demokratie“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erhalten. Die Gesamtfördersumme für Celle beträgt 100.000 Euro für 2017.

Bei ihrer Begrüßung dankte Serpil Klukon, Abteilungsleiterin Integration, den Projektträgern und der externen Koordinierungs- und Fachstelle der CD-Kaserne gGmbH und erklärte „mit diesen Fördermitteln werden in Celle 2017 allein durch ihr Engagement 15 verschiedene Projekte aus dem Initiativfond umgesetzt, die die demokratischen Strukturen in der Gesellschaft fördern und die gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus präventiv arbeiten“. Die 15 Projekte, die gefördert werden, wurden bereits im Dezember 2016 von den Mitgliedern des Begleitausschusses ausgewählt. Außerdem kann durch die Förderung das Celler Jugendforum in seinen Tätigkeiten und Projektplanungen weiter unterstützt werden.

Neue Projektträger wie der Schulverein des Kaiserin-Auguste-Viktoria Gymnasiums, die Elterninitiative der Grundschule Vorwerk, die Ev. Familien-Bildungsstätte, der Verein Frauenräume Celle e.V. und das Atelier 22 e.V. wurden u.a. durch die „Demokratie leben!“ Plakatwerbung im November 2016 auf das Bundesprogramm aufmerksam.

Projektträger wie die Volkshochschule Celle, das Kino achteinhalb, die Diakonie Celle, der JFKC e.V. Jugendclub, die Lobetalarbeit e.V. Celle, die CD-Kaserne gGmbH und die AWO Celle e.V. tragen wie in den vergangenen Jahren zu einer bunten Vielfalt an Projekten bei.

„Wir, von der externen Koordinierungs- und Fachstelle stehen besonders den neuen aber selbstverständlich auch den bereits bekannten Projektträgern für Beratung, Unterstützung und Begleitung der Projekte zur Verfügung“, teilte Gerd Janke bei dem Projektträgertreffen mit.

Neben dem Initiativfond stehen 4.000 Euro für Kleinstprojekte zur Verfügung. Mit diesen Mitteln können kurzfristige Projekte organisiert werden. Für ein Kleinstprojekt steht die maximale Fördersumme von 800 Euro zur Verfügung. Interessierte Einrichtungen können ab sofort einen formlosen Projektantrag bei der Externen Koordinierungs- und Fachstelle  stellen. Informationen zu den Antragsvoraussetzungen erhalten Sie auf der Homepage www.dl-celle.de. Dort erhalten Sie auch Informationen über die laufenden Projekte in 2017.

Als ein wichtiger Teil der Arbeit in den kommenden Monaten wurde der weitere Ausbau der Vernetzung der Akteure in Celle vorgestellt. „Zu Gast bei...“ heißt das neue Format der Partnerschaft für Demokratie in Celle. Bei dieser neuen Veranstaltungsreihe sollen Einrichtungen und Institutionen die Möglichkeit erhalten, sich und ihre Arbeit direkt in ihren Räumlichkeiten vorzustellen.

Neben dieser neuen Veranstaltungsreihe „Zu Gast bei…“ wird in diesem Jahr auch wieder eine Demokratiekonferenz stattfinden, voraussichtlich am 12. September 2017.

Wie bereits im vergangenen Jahr ist der „Stammtisch-Integration“ für alle Interessierten des Bundesprogramms offen und lädt dazu ein, die Vernetzung der Akteure zu stärken und den kollegialen Austausch zu fördern. Der nächste „Stammtisch-Integration“ wird am Dienstag, 21. März um 19 Uhr, in den Räumlichkeiten von „Kunst und Bühne“, Nordwall 46 stattfinden und steht im Zeichen der internationalen Wochen gegen Rassismus. Willkommen sind alle, die sich gerne über aktuelle Entwicklungen austauschen, diskutieren und unterhalten möchten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

80.000 Euro für Bundesprogramm im Förderjahr 2017

 Stadt Celle ruft auf zur Antragstellung bis zum 11. November 2016

 

CELLE. Ab dem 08. Oktober 2016 können Anträge für lokale und gesellschaftspolitische Projekte eingereicht werden, die das Engagement für Demokratie und Toleranz stärken sollen, insbesondere gegen Rechtsextremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschfeindlichkeit wie z.B. Rassismus und Antisemitismus.

 

Die Partnerschaft für Demokratie in Celle des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, gefördert vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend will auf der kommunalen Ebene das zivile Engagement und demokratische Verhalten stärken. Für Celle werden im Förderjahr 2017 vorbehaltlich der Bewilligung 80.000 Euro zur Verfügung gestellt.

 

Teilnehmen können Jugendverbände, freie Träger der Jugendhilfe, Migrantenorganisationen, christliche und andere religiöse Gemeinschaften, Sportvereine, Fördervereine von Schulen, Kindertagesstätten, Bildungs- und Qualifizierungsträger, gemeinnützige GmbH, Stiftungen, kulturelle Einrichtungen und sonstige gemeinnützige Vereine. Diese können Einzelprojekte beantragen, die jeweils mit bis zu 3.000 Euro gefördert werden. Die Frist zur Einreichung von Projektanträgen läuft bis zum 11. November 2016.

 

„Mit der Partnerschaft für Demokratie in Celle wollen wir auch die Vernetzung engagierter Menschen in Celle weiter fördern“, so Serpil Klukon, Leiterin der Abteilung Integration der Stadt Celle. Klukon bittet darum, die Anträge frühzeitig einzureichen, damit bei der Antragstellung bei Bedarf und Information fristgerecht eingeholt werden kann.

 

Für Beratung und Information steht die Externe Koordinierungs- und Fachstelle in der CD-Kaserne, Gerd Janke und Sinja Jaskulla, unter Telefon 05141/9772917 zur Verfügung.

Die Entscheidung über die Auswahl der Projekte trifft der lokale Begleitausschuss im Dezember 2016.

 

Das Antragsformular ist ab dem 08. Oktober im Internet zu finden unter www.dl-celle.de

Anträge sind bis Freitag, 11. November 2016, auf dem Postweg einzureichen bei der CD Kaserne gGmbH, „Demokratie leben!“, Hannoversche Str. 30 B, 29221 Celle, sowie in digitaler Version, per E-Mail an demokratie-leben@cd-kaserne.de. Nur Projektanträge, die wie beschrieben, fristgerecht eingehen, können berücksichtigt werden. Einen Einblick in die Arbeit bisheriger Projektträger gibt es im Internet unter www.dl-celle.de.

Im August 2016 startet im Jugendclub Celle das Projekt: Die "Neue Rechte" und ihr Griff nach der "Mitte"

Zur Teilnahme an diesem Projekt sind alle (nicht nur Jugendliche!) herzlich eingeladen!

 

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben’.

 

Ein erstes Treffen findet am 08.August 2016 (Montag) um 18:00 Uhr im Gruppenraum des Jugendclubs Celle, Bahnhofstraße 47, statt. Die weiteren Termine werden in Absprache mit den Teilnehmer(inne)n festgelegt.

 

Der Projektzeitraum erstreckt sich vom 08. August 2016 bis zum 16. Dezember 2016. Die Teilnehmer(innen) bestimmen die thematische Spannbreite des Projekts entscheidend mit.

 

Anmeldungen zu diesem Projekt sind ab sofort möglich; entweder persönlich im Jugendclub Celle, Bahnhofstraße 47, 29221 Celle oder telefonisch unter 05141-900513 von Mo. – Fr. zwischen 12:00 und 17:00 Uhr oder per E-Mail unter post@jugendclub-celle.de. Während der Sommerferien sind in der Zeit vom 09.07.2016 bis zum 31.07.2016 Anmeldungen nur per E-Mail möglich!

 

Zum Thema:

Zunehmend infiltriert der rechte Rand die bürgerliche Mitte: den Printmedien und Internetseiten der ‚Neuen Rechten’ ist eine Strategie der Machtgewinnung über kulturelle und intellektuelle Deutungsmuster ablesbar, die darauf abzielt, vor Übernahme politischer und gesellschaftlicher Führungspositionen Begriffe und Wirklichkeitsbilder zu verändern.

 

Wichtig ist daher eine Analyse des Themenspektrums der ‚Neuen Rechten’, das sich in den diffusen Grauzonen zwischen Rechtsextremismus und Neo-Konservatismus verorten lässt. Gerade weil die ‚Neue Rechte’ nicht offen faschistisch argumentiert, erliegen gesellschaftliche Gruppierungen den europaweit Agi(ti)erenden, die sich als Vorkämpfer einer ‚Kultur der nationalen Identität’ präsentieren, demokratische Werte wie innergesellschaftlichen Pluralismus und Diversität ablehnen und gesellschaftliche Homogenität einfordern.

 

Hier ergeben sich Überschneidungsmengen zwischen konservativem und rechtem Milieu. In den Parolen von Pegida und deren Ablegern vermischt sich diffuse Furcht vor dem Islam mit Protesten, in denen sozialer Frust und kruder Hass gegen den Mainstream in Politik und Medien zu einem gefährlichen Amalgam verschmilzt.

 

Auch wenn das Denken der ‚Neuen Rechten’ sich populistisch geriert, so geht es trotz behaupteten ideologischen Wandels zurück auf rechte Traditionen und Strömungen, die im ausgehenden 19.Jh. zur faschistischen Melange des 20.Jhs. sich zusammenbrauten. Deren Mixtur analysieren heißt nicht nur, ‚sich einer Erinnerung zu bemächtigen, wie sie im Augenblick einer Gefahr aufblitzt’(W.Benjamin), sondern politisches Denken hat sich ‚die letzte Arglosigkeit gegenüber den Gewohnheiten und Richtungen des Zeitgeistes zu verbieten’ (Adorno/Horkheimer).

 

Unkritische ‚Arglosigkeit’ und verschwörerisch auftretender ‚Argwohn’ sind in der Mitte der Zivilgesellschaft angekommen. Das Projekt versucht Antworten auf diese sozialgeschichtlich tief sitzenden Zusammenhänge zu finden.

 

Jugendclub Celle, Fred Budweth

2. Demokratiekonferenz in Celle

CELLE. Am 10. Mai 2016 hat die zweite Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Celle erfolgreich in der CD-Kaserne Celle stattgefunden. Die Partnerschaft wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Insgesamt sind circa 70 Akteure der Partnerschaft für Demokratie und Bürgerinnen und Bürger aus Celle der Einladung der städtischen Abteilung Integration und der Externen Koordinierungs- und Fachstelle (CD-Kaserne) gefolgt.

Unter dem Slogan „Das geht uns ALLE an!“ trafen sich unterschiedlichste Akteure und Projektträger in der CD-Kaserne. Unter ihnen das Celler Jugendforum, der Begleitausschuss, die externe Koordinierungs- und Fachstelle, das federführende Amt, Bürgerinnen und Bürger aus Celle, sowie neue potenzielle Projektträger des Bundesprogramms. Gemeinsam setzten sie sich das Ziel, sich den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen und demokratiefeindlichen Tendenzen entgegenwirken. 

 

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Oberbürgermeister Herr Dirk-Ulrich Mende die Anwesenden und bedankte sich für Bereitschaft der Teilnehmer sich bei der Partnerschaft für Demokratie zu engagieren. Hierzu bemerkte Herr Dirk-Ulrich Mende:  „Zivilcourage stellt die Frage: Wie machen wir die Menschen stark, damit sie sich engagierten können? Wir wollen zeigen, dass wir eine Gesellschaft der Vielfalt sind“.

 

Danach gab Gerd Bücker, Mitarbeiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt Braunschweig / Zentrum Demokratische Bildung Wolfsburg einen Impulsvortrag zum Thema  „Aktuelle Radikalisierungstendenzen und demokratiefeindliche Gruppierungen“ und bezog sich inhaltlich besonders auf Norddeutschland und Niedersachsen. Anschließend fanden verschiedene Workshops und Vorträge statt: das Jugendforum Celle berichtete von seinen Aktionen, das Bunte Haus, das Celler Forum gegen Rechts und Marcus Laube als Vertreter der Wochen gegen Rechtsextremismus stellten ihre jeweiligen Projekte dar. Parallel dazu erarbeitete Enno Stünkel von der VHS Celle in seinem Workshop „Wie leben wir Demokratie in Celle“ verschiedene Ideen und Anregungen zur Partizipation in Celle. „Toleranz und Demokratie kann in vielen Projekten ausgerufen werden, doch existieren kann sie nur durch engagierte Menschen, dieses zu zeigen, ist uns heute gelungen“, so Serpil Klukon, Leiterin der Abteilung Integration.

Nach einer kurzen Pause fanden zwei weitere Workshops statt. Dr. Daniel Kipp von der Mcon Consulting in Oldenburg referierte über die Möglichkeiten der Drittmittelakquise in Celle und im Landkreis. „Gerade dieser Workshop war für die verschiedenen Akteure des Bundesprogramms wichtig, um langfristig noch mehr Projekte in Celle durchführen zu können, die breitflächiger und nachhaltiger die Ziele des Bundesprogramms in Celle verankern“ sagte Gerd Janke von der Externen Koordinierungs- und Fachstelle der CD-Kaserne. Marcus Laube, Mitarbeiter der mobilen Jugendarbeit der Stadt Celle, befasste sich in seinem zweiten Workshop mit der Frage “Wie kann ich mich gegen Rechts in Celle einbringen”.

 

Zum Abschluss der 2. Demokratiekonferenz gab es drei Kurzinterviews mit Wilfried Manneke als Vertreter des Bereichs Kirche, Nina Ackermann als Vertreterin des Bereichs Bildung und Stefan Gratzfeld als Vertreter des Bereichs Wirtschaft. Hier wurde erfragt, wie sich die verschiedenen Bereiche gegen Rechtsextremismus engagieren.

Als Ergebnis der ersten Demokratiekonferenz findet am Mittwoch den 01. Juni der zweite Stammtisch Integration in den Räumlichkeiten von Kunst & Bühne, Nordwall 46, statt. Der Eintritt ist frei und jeder ist willkommen. Für weitere Information steht die Externe Koordinierungs- und Fachstelle, Gerd Janke und Sinja Jaskulla, unter Telefon 05141/9772917 oder per E-Mail demokratie-leben@cd-kaserne.de zur Verfügung. Weitere Informationen zur Partnerschaft für Demokratie in Celle findet man auf www.vielfaltincelle.de/bundesprogramme/demokratie-leben.

Demokratiekonferenz in Celle "Das geht uns ALLE an!"

CELLE. Unter dem Titel „Das geht uns ALLE an!“ findet die 2. Demokratiekonferenz am 10. Mai um 16 Uhr in der CD-Kaserne statt. Es werden Themen wie aktuelle Radikalisierungstendenzen und demokratiefeindliche Gruppierungen bei der Konferenz in den Vordergrund rücken.

Die städtische Abteilung Integration und die externe Koordinierungs- und Fachstelle lädt alle freien Träger, weitere Institutionen, Bürgerinnen und Bürger der Stadt Celle ein. Die Konferenz findet im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Zudem werden in Workshops und Kurzvorträgen die konkreten Fragen: „Wie leben wir Demokratie in Celle?“ und „Wie kann ich mich gegen Rechts in Celle einbringen?“, erarbeitet. Außerdem stellen sich Präventionsprojekte aus Celle vor und die MCON Dieter Meyer Consulting GmbH aus Oldenburg bietet einen Workshop zum Thema „Drittmittelakquise“ für alle freien Träger aus Celle an. Das Jugendforum Celle beteiligt sich mit einer Fotoaktion an der Konferenz.

Im Laufe der Konferenz werden Träger und Persönlichkeiten aus den Bereichen Kirche, Bildung und Wirtschaft Fragen beantworten, welche den Anwesenden mehr Einblick über Präventionsarbeit in den genannten Bereichen vermitteln.

Schriftliche Anmeldungen werden bis zum 02. Mai gebeten. Das Anmeldeformular finden Sie unter: http://www.vielfaltincelle.de/bundesprogramme/demokratie-leben/downloads/

 

Ansprechpartner: Externe Koordinierungs- und Fachstelle, CD-Kaserne gGmbH, Gerd Janke und Sinja Jaskulla, E-Mail: demokratie-leben@cd-kaserne.de, Tel.: 05141 9772917

 

AWO Kreisverband Celle e.V. startet ab dem 01.04.2016 mit dem Projekt: "V.I.P. (Verbesserung der Intgration und Partizipation von Migranten)"

Celle. Für das Projekt der AWO KV Celle e.V. ist der Zeitraum vom
01.04 - 31.12.2016 vorgesehen. Gefördert vom: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben ! "
Das Projekt verfolgt verschiedene Ziele. Zum einen geht es darum, die Zielgruppe im Alltag zu unterstützen und zum anderen, ihre Sprachkompetenz zu verbessern.
Geringe deutsche Sprachkenntnisse erschweren den Zugang zur Gesellschaft und führen zu einer Benachteiligung in der Ausbildung und am Arbeitsmarkt.
Der Erwerb deutscher Sprachkenntnisse spielt eine Schlüsselrolle für erfolgreiche Integration. Gelingende Integration bedarf jedoch mehr als ausreichender Sprachkenntnisse. Um Migranten die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Deutschland zu ermöglichen, gilt es, ihre Ressourcen und Potenziale, d.h. ihre individuellen Kompetenzen und Fähigkeiten zu stärken: Das bedeutet: Beratung und Begleitung, Weiterqualifizierung und Vermittlung in den Arbeitsmarkt, Bildung und Qualifizierung.
Dieses Projekt soll eine integrationsergänzende insbesondere vorlaufende Maßnahme darstellen, da dieses Projekt mit ihrem niederschwelligen Angebot eine Brückenfunktion zur weiteren Integrationsförderung wahrnimmt.
Mit Hilfe dieses Projektes sollen die Migranten ermutigt werden, sich selbst aktiv in den Integrationsprozess einzubringen.
Durch dieses Projekt wird eine Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und Qualifizierung geschaffen. Für den beruflichen Erfolg sowie für die gesellschaftliche Integration ist Sprachkompetenz einer der wichtigsten Voraussetzungen. Befähigung zum aktiven, gesellschaftlichen und interkulturellen Miteinander stehen im Vordergrund.
Geplant sind verschiedene Themen mit der Zielsetzung: Sprachorientierung (Alphabetisierung, Vermittlung von Grundlagenkenntnissen der deutschen Sprache zur Alltagsbewältigung und zur Vorbereitung auf Integrationskurse, Biografiearbeit, unter Berücksichtigung von Kulturmustern und Kulturerleben, Kennenlernen von Berufsfeldern, Weiterbildungsmöglichkeiten usw. werden aufgearbeitet.
Im Anschluss daran sollen auch konkrete Partizipationsmöglichkeiten diskutiert und initiiert werden, um den interkulturellen Dialog zu fördern und Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen. Dieses Projekt dient zur sozialen und gesellschaftlichen Integration vor Ort.
Weitere Informationen: www.awo-celle.de sowie www.vielfaltincelle.de oder
www.demokratie-leben.de
Für weitere Fragen steht die Arbeiterwohlfahrt Celle zur Verfügung.

1. Stammtisch Treffen

Hier ein kleiner Einblick vom 1. "Stammtisch-Integration" vom 03.März 2016.

"Demokratie leben!" lädt zum 1. Stammtisch ein

Am Donnerstag, den 03 März 2016 um 19 Uhr trifft sich zum ersten Mal der „Stammtisch-Integration“ in den Räumlichkeiten von Kunst und Bühne im Nordwall 46, 29221 Celle. Der Stammtisch ist die Vernetzungsplattform des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in Celle. Herzlich eingeladen sind alle Akteure, Projektträger, Interessierten und Bürger, die sich gerne über Integration in Celle austauschen, Fragen diskutieren oder Ideen für Projekte entwickeln möchten. Zudem wird Franziska Witt vom Malteser Hilfsdienst über die aktuelle Flüchtlingssituation in der Notunterkunft in Scheuen berichtet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ansprechpartner: Externe Koordinierungs- und Fachstelle, CD-Kaserne gGmbH, Gerd Janke und Sinja Jaskulla, E-Mail: demokratie-leben@cd-kaserne.de, Tel.: 05141 9772917

 

Celle lebt Demokratie weiter

Alle Akteure von Demokratie leben in Celle 2015
Alle Akteure von Demokratie leben in Celle 2015

Stadt CELLE. Die Stadt Celle hat 2016 erneut den Zuschlag als „Partnerschaft für Demokratie“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erhalten. Die städtische Abteilung Integration als federführendes Amt freut sich über die Gesamtfördersumme in Höhe von 55.000 Euro für 2016, mit der Projekte von gemeinnützigen Celler Organisationen unterstützt werden.

 

Mit dem Zuwendungsbescheid werden sieben Projekte aus dem Initiativfonds gefördert, die bereits im Dezember 2015 von einem Begleitausschuss ausgewählt wurden. Außerdem kann durch die Förderung das Celler Jugendforum in seinen Tätigkeiten und Projektplanungen weiter unterstützt werden.

 

Die Volkshochschule Celle beteiligt sind gleich mit drei Projekten bei „Demokratie leben!“. Projekt „XXL Freiwilligenpower II“ ist ein aufbauendes Projekt aus dem vergangenen Jahr und befasst sich mit Freiwilligen/Ehrenamtlichen, die bei der Begleitung von Flüchtlingen und Migranten unterstützen. Ab März ist auch eine Supervisionsgruppe für Ehrenamtliche geplant.

 

Ein weiteres Projekt der VHS Celle ist „Vom Flüchtling zum Bürger/zur Bürgerin, oder wie geht Demokratie“. In diesem Projekt geht es gezielt darum, einen vereinfachten Weg in die demokratische Gesellschaft der Bundesrepublik zu finden, anhand von Seminaren soll dies vermittelt werden.

 

Das dritte Projekt lautet „Demokratie lernen von Anfang an, altersgerecht, lebendig und praxisnah“ und ist eine Multiplikatoren Schulung für MitarbeiterInnen in pädagogischen Berufen. Das Qualifizierungsprojekt soll Fachkräfte schulen, die aktive Mitgestaltung von demokratischen Lernkulturen mit zu gestalten.

 

Der Jugendclub Celle bringt sich mit dem Projekt „Die `Neue Rechte` und ihr Griff nach der `Mitte`“ in das Bundesprogramm in Celle ein. Jugendliche und Erwachsene, insbesondere mit Migrationshintergrund sind die Zielgruppe bei diesem Projekt, welches sich mit demokratischen Verfassungsinhalten auseinandersetzt.

 

„V.I.P.“ (Verbesserung der Integration und Partizipation von Migranten) ist der Titel des Projektes der AWO Kreisverband Celle. In dem Projekt finden Migranten die Unterstützung für ihre berufliche und soziale Integration durch niederschwellige Angebote.

 

Die CD-Kaserne Celle richtet gemeinsam mit dem Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Celle die diesjährigen „Aktionswochen gegen Rechtsextremismus 2016“ aus. In den zwei Wochen des Projektes wird sich u. a. bei Workshops, Konzerten, Filmen und Diskussionsrunden auf das Thema Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit fokussiert.

 

Ein weiteres Projekt der CD-Kaserne ist „Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire – eine Wanderausstellung aus Celle für Jugendliche und weitere

 

Interessierte“. Ausgestellt werden Karikaturen, satirische Medien-Beiträge sowie Realexponate und leistet somit eine wichtige Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit.

 

In Zeiten von anhaltenden Flüchtlingswellen stellen Angriffe auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie z.B.

 

Rassismus und Antisemitismus eine ernsthafte und andauernde Herausforderung für alle Ebenen der Gesellschaft dar. „Durch die Teilnahme am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wollen wir in Celle ein Zeichen für mehr Demokratie und gegen menschenverachtende Tendenzen setzen. An dieser Stelle ist das Engagement der Projektträger besonders hervorzuheben. Für 2016 haben wir noch einiges vor“, so Serpil Klukon, Abteilungsleiterin Integration der Stadt Celle.

 

Beispielsweise findet die diesjährige Demokratiekonferenz am Dienstag, den 10.Mai 2016, in der CD-Kaserne statt. Die ersten Ergebnisse der Demokratiekonferenz aus 2015 werden ganz aktuell mit einem „Stammtisch-Integration“ konkretisiert. Der „Stammtisch-Integration“ ist für alle Interessierten des Bundesprogramms offen, lädt dazu ein die Vernetzung der Akteure zu stärken und den kollegialen Austausch zu fördern. Der erste „Stammtisch-Integration“ wird am Donnerstag, 03. März um 19 Uhr, in den Räumlichkeiten von „Kunst und Bühne“, Nordwall 46 stattfinden. Willkommen sind alle, die sich gerne über „Demokratie leben!“ in Celle austauschen, diskutieren und unterhalten möchten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Weitere Informationen sind unter www.vielfaltincelle.de/bundesprogramme/demokratie-leben zu finden. Mit dem Jugendforum kann über jugendforum.celle@gmail.com Kontakt aufgenommen werden.

 

 

 

Demokratiekonferenz in Celle

CELLE. Am 04.November 2015 hat die erste Demokratiekonferenz im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erfolgreich stattgefunden. Insgesamt haben ca. 50 Akteure daran gearbeitet das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ für Celle weiter zu entwickeln.

 

Unter dem Slogan „Demokratiekonferenz…gemeinsam weitergehen!“ trafen sich unterschiedlichste Akteure, wie Projektträger, das Jugendforum, der Begleitausschuss, die externe Koordinierungs- und Fachstelle, das federführende Amt sowie weitere potenzielle Projektträger des Bundesprogramms. Gemeinsam setzten sie sich das Ziel, neue Ideen und Anregungen aus ihren jeweiligen Arbeitsbereichen und Wirkungskreisen mit einzubringen, um dann gemeinsam das Bundesprogramm für das kommende Jahr weiter zu entwickeln.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende die Anwesenden und bedankte sich für die Bereitschaft der Teilnehmer, sich bei diesem Projekt zu engagieren. „Die Demokratie ist ein politisches System und tragendes Verfassungsprinzip, das auf politische Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger setzt“, gab Herr Mende den Teilnehmern bekannt. Danach gaben Frau Dr. Bettina Doering und Herr Achim Bröhenhorst vom Landespräventionsrat Hannover einen Impulsvortrag und thematisierten die Bedeutung von Demokratie unter dem Aspekt des gemeinsamen Handelns und Agierens. Anschließend befragte Herr Salhattin Kizilyel, Stellvertretender Vorsitzender des Begleitausschusses Frau Serpil Klukon, Leiterin der Koordinierungsstelle Integration und federführendes Amt, Herrn Julian Laumert als Projektträger Lobetalarbeit und Herrn Kim Bartschies als Vertreter des Jugendforums über ihre Rollen im Bundesprogramm. „Heute wollten wir über aktuelle und zukünftige Themen in Austausch kommen, das ist uns sehr gut gelungen. Allen Beteiligten gilt mein besonderer Dank, so Frau Serpil Klukon, Leiterin der städtischen Koordinierungsstelle Integration.

Nach einer kurzen Pause wurde in drei Arbeitsgruppen an der Thematik „gemeinsam weitergehen“ gearbeitet. Die vielfältigen Ideen, Anregungen und Ergebnisse wurden nach kurzweiligen eineinhalb Stunden in den Arbeitsgruppen im Plenum präsentiert und diskutiert. Unteranderem wurde beschlossen, die Kommunikation und die Netzwerkarbeit unter den Akteuren zu fördern, um weitere Synergieeffekte zu erzielen. „Es ist toll zu sehen, wie sich so viele unterschiedliche Menschen aus verschiedensten Arbeits- und Handlungsbereichen beim Bundesprogramm einbringen und engagieren“ sagte Gerd Janke von der Externen Koordinierungs- und Fachstelle der CD-Kaserne.

 

Unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Fördermittel durch das Bundesamt, können auch 2016 Projekte gefördert werden. Die Frist zur Einreichung von Projektanträgen endet am 11.11.2015. Bis dahin können Anträge für lokale und gesellschaftspolitische Projekte eingereicht werden, die das Engagement für Demokratie und Toleranz stärken sollen. Teilnehmen können Jugendverbände, freie Träger der Jugendhilfe, Migrantenorganisationen, christliche und andere religiöse Gemeinschaften, Sportvereine, Fördervereine von Schulen, Kindertagesstätten, Bildungs- und Qualifizierungsträger, gemeinnützige GmbH, Stiftungen, kulturelle Einrichtungen und sonstige gemeinnützige

Vereine. Diese können Einzelprojekte beantragen, die jeweils mit bis zu 3.000 Euro gefördert werden.

 

Die Entscheidung über die Auswahl der Projekte trifft der lokale Begleitausschuss im Dezember 2015. Für Beratung und Information steht die Externe Koordinierungs- und Fachstelle, Gerd Janke und Sinja Jaskulla, unter Telefon 05141/9772917 zur Verfügung.

Das Antragsformular ist im Internet zu finden unter www.vielfaltincelle.de/bundesprogramme/demokratie-leben.
Anträge sind bis Mittwoch, 11. November 2015, auf dem Postweg einzureichen bei der CD Kaserne gGmbH, „Demokratie leben!“, Hannoversche Str. 30 B, 29221 Celle, sowie in digitaler Version, per E-Mail an demokratie-leben@cd-kaserne.de.

Projekte für 2016

Bis zum 11. November 2015 können Projektanträge bei der externen Koordinierungs- und Fachstelle eingereicht werden

Unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Fördermittel durch das Bundesamt, können 2016 auch Projekte gefördert werden. Die Frist zur Einreichung von Projektanträgen, rückt immer näher. Vom 07.10.-11.11.2015 können Anträge für lokale und gesellschaftspolitische Projekte eingereicht werden, die das Engagement für Demokratie und Toleranz stärken sollen. Teilnehmen können Jugendverbände, freie Träger der Jugendhilfe, Migrantenorganisationen, christliche und andere religiöse Gemeinschaften, Sportvereine, Fördervereine von Schulen, Kindertagesstätten, Bildungs- und Qualifizierungsträger, gemeinnützige GmbH, Stiftungen, kulturelle Einrichtungen und sonstige gemeinnützige Vereine. Diese können Einzelprojekte beantragen, die jeweils mit bis zu 3.000 Euro gefördert werden.

Die Entscheidung über die Auswahl der Projekte trifft der lokale Begleitausschuss im Dezember 2015. Für Beratung und Information steht die Externe Koordinierungs- und Fachstelle, Gerd Janke und Sinja Jaskulla, unter Telefon 05141/9772917 zur Verfügung.

Das Antragsformular ist ab dem 07.10.2015 im Internet zu finden unter www.vielfaltincelle.de/bundesprogramme/demokratie-leben.
Anträge sind bis Mittwoch, 11. November 2015, auf dem Postweg einzureichen bei der CD Kaserne gGmbH, „Demokratie leben!“, Hannoversche Str. 30 B, 29221 Celle, sowie in digitaler Version, per E-Mail an demokratie-leben@cd-kaserne.de.

Fördermittel von 2.300 Euro zum Themenfeld "Willkommenskultur, Arbeit mit Flüchtlingen und Asylsuchenden" noch offen

Zum Themenfeld „Willkommenskultur, Arbeit mit Flüchtlingen und Asylsuchenden“ steht noch ein Betrag in Höhe von 2.300 Euro für Einzelmaßnahmen zur Verfügung. Interessierte gemeinnützige Einrichtungen können noch einen Antrag stellen. Die Maßnahme muss  in 2015 starten und enden. Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres zeitlichen Eingangs per E-Mail berücksichtigt, ferner muss der Antrag auch auf dem Postweg eingereicht werden. Weitere Einzelheiten sind bitte bei der Externen Koordinierungs- und Fachstelle zu erfragen.

Ansprechpartner:

Gerd Janke und Sinja Jaskulla

Tel.: 05141-97729-17

Fax: 05141-97729-29

E-Mail: demokratie-leben@cd-kaserne.de

„Demokratie leben!“ – So sieht es in Celle aus

Vieles hat sich seit Anfang des Jahres in Celle bewegt. Nachdem die Stadt zur offiziellen „Partnerschaft für Demokratie“ im Rahmen des Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, geworden ist, tat sich viel.

"Demokratie leben!" in Celle Foto: Alexander Ahrenhold
"Demokratie leben!" in Celle Foto: Alexander Ahrenhold

Die städtische Abteilung Integration ist das federführende Amt für das Bundesprogramm in Celle, die CD-Kaserne gGmbH wurde zur externen Koordinierungs- und Fachstelle, ein Begleitausschuss wurde berufen, welcher sich für die Belange des Bundesprogramms einsetzt und diverse Träger haben Projekte initiiert und sind dabei diese umzusetzen. Die Spannbreite der Projekte reicht von Demokratiereportern bis hin zu Vorträgen über den Islam. Neben dem ursprünglichen Förderbetrag in Höhe von 55.000 Euro konnte die Fördersumme für 2015 zweimal um 10.000 Euro, erfolgreich durch die städtische Abteilung Integration, Frau Klukon, eingeworben werden, einmal zu dem Schwerpunkt „gewaltorientierter Islamismus und Salafismus“ und einmal zum Themenfeld „Willkommenskultur, Arbeit mit Flüchtlingen und  Asylsuchenden“.

Jugendforum

Herr Dirk-Ulrich Mende (Oberbürgermeister), Herr Kim Bartschies (Vertreter des Jugendforums),  Herr Stephan Kassel (Stadtrat& Dernezt für Bildung, Jugend, Integration&Bürgerservice) v.l.n.r. Foto: Alexander Ahrenhold
Herr Dirk-Ulrich Mende (Oberbürgermeister), Herr Kim Bartschies (Vertreter des Jugendforums), Herr Stephan Kassel (Stadtrat& Dernezt für Bildung, Jugend, Integration&Bürgerservice) v.l.n.r. Foto: Alexander Ahrenhold

Am 17.09. 2015 hat sich das Celler Jugendforum konstituiert. 15 Interessierte trafen sich vergangenen Donnerstag im Haus 7 der CD-Kaserne gGmbH und gründeten das Celler Jugendforum im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. „Aber das ist erst der Anfang“, sagte Kim Bartschies, der erste gewählte Vertreter des Jugendforums. „Wir wünschen uns, dass wir noch viel mehr werden und es schaffen an der aktiven Gestaltung unserer Stadt mitzuwirken“. Aber auch das ist noch ein langer Weg. Diesen brauchen die Jugendlichen des Forums allerdings nicht ganz alleine zu gehen. Während der Konstituierung wurde beschlossen, einen Beirat ins Leben zu rufen, welcher für die Dauer des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ den Jugendlichen mit Fachkompetenz, Rat und Tat zur Seite steht. Dieser Beirat besteht aus: Markus Laube (Stadt Celle, Mobile Jugendarbeit), Wolf-Dittrich Schwarze (Stadt Celle, Jugendtreff Wietzenbruch), Deniz Karabulut (Stiftung Linerhaus, Schulsozialarbeiter u. OKiJ Altencelle), Gerd Janke (CD-Kaserne, Externe Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“) und Sinja Jaskulla (CD-Kaserne, Jugend- und Mädchenarbeit).

Interessierte für das Jugendforum können sich bei der externen Koordinierungs-und Fachstelle unter 05141/9772917 oder unter demokratie-leben@cd-kaserne.de melden.

Begleitausschuss

Begleitausschuss von "Demokratie leben!" Foto: Alexander Ahrenhold
Begleitausschuss von "Demokratie leben!" Foto: Alexander Ahrenhold

Aktuell entscheidet der Begleitausschuss über weitere 10.000 Euro, die für „Demokratie leben!“ zum Thema „Willkommenskultur, Arbeit mit Flüchtlingen und Asylsuchende“ vom Bund bereitgestellt wurden. Diese Aufstockung des Bundesprogramms wurde von den freien Trägern und Vereinen begrüßt und verschiedene Projektanträge, die sich mit den aktuellen Geschehnissen in Celle beschäftigen wurden bei der externen Koordinierungs- und Fachstelle eingereicht.

Demokratiekonferenz

Am 04. November 2015 findet in der CD-Kaserne die erste Demokratiekonferenz statt. Ausgerichtet wird diese von der lokalen Koordinierungsstelle der Stadt Celle und der externen Koordinierungs- und Fachstelle in Kooperation mit dem Jugendforum Celle. Hier werden neue Ziele, Inhalte, Bedürfnisse und Ansätze für die Partnerschaft für Demokratie in Celle besprochen.

Aktionsfonds

Aus den Fördergeldern hat der Begleitausschuss einen kleinen Aktionsfonds zurückgelegt. Mit ihm können ganzjährig Kleinstprojekte bis zu einer Fördersumme von 500 Euro beantragt werden für spontane Aktionen/Projekte. Nicht nur Institutionen, Vereine oder Verbände sondern auch Einzelpersonen können dazu formlose Anträge stellen, die unbürokratische Entscheidung über die Anträge trifft eine kleine Jury aus Mitgliedern des Begleitausschusses. Gelder sind auch noch vorhanden. Interessierte können sich mit dem federführenden Amt, Herrn Backhaus, Tel. 12599, in Verbindung setzen.

Projekte für 2016

Projektträger 2015 und der Begleitausschuss Foto: Alexander Ahrenhold
Projektträger 2015 und der Begleitausschuss Foto: Alexander Ahrenhold

Unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Fördermittel durch das Bundesamt, können 2016 auch Projekte gefördert werden. Die Frist zur Einreichung von Projektanträgen, rückt immer näher. Vom 07.10.-11.11.2015 können Anträge für lokale und gesellschaftspolitische Projekte eingereicht werden, die das Engagement für Demokratie und Toleranz stärken sollen. Teilnehmen können Jugendverbände, freie Träger der Jugendhilfe, Migrantenorganisationen, christliche und andere religiöse Gemeinschaften, Sportvereine, Fördervereine von Schulen, Kindertagesstätten, Bildungs- und Qualifizierungsträger, gemeinnützige GmbH, Stiftungen, kulturelle Einrichtungen und sonstige gemeinnützige Vereine. Diese können Einzelprojekte beantragen, die jeweils mit bis zu 3.000 Euro gefördert werden.

Die Entscheidung über die Auswahl der Projekte trifft der lokale Begleitausschuss im Dezember 2015. Für Beratung und Information steht die Externe Koordinierungs- und Fachstelle, Gerd Janke und Sinja Jaskulla, unter Telefon 05141/9772917 zur Verfügung.

Das Antragsformular ist ab dem 07.10.2015 im Internet zu finden unter www.vielfaltincelle.de/bundesprogramme/demokratie-leben.
Anträge sind bis Mittwoch, 11. November 2015, auf dem Postweg einzureichen bei der CD Kaserne gGmbH, „Demokratie leben!“, Hannoversche Str. 30 B, 29221 Celle, sowie in digitaler Version, per E-Mail an demokratie-leben@cd-kaserne.de.

Bilder von der Auftaktveranstaltung "Demokratie leben!"

Bundesprogramm "Demokratie leben!"

Das Team rund um das Bundesprogramm in Celle: Gerd Janke (CD-Kaserne), Serpil Klukon (Stadt Celle), Stephan Kassel (Stadtrat/Stadt Celle), Sinja Jaskulla (CD-Kaserne), Bernd Backhaus (Stadt Celle), Gerd Dittmer (Stadt Celle) v.l.n.r. und Kai Thomsen (CD-Kaserne) dahinter. Foto: CD-Kaserne Celle gGmbH/Laura Röben

Partnerschaft für Demokratie – Celle ist dabei und hat den Zuschlag für das neue Bundesprogramm „Demokratie leben!“ erhalten.

Externe Koordinierungsstelle in der CD-Kaserne

 Angriffe auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie z.B. Rassismus und Antisemitismus sind eine ernsthafte und andauernde Herausforderung für alle Ebenen der Gesellschaft. Im Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschfeindlichkeit“ ist es daher vorgesehen die Öffentlichkeit für diese Phänomene zu sensibilisieren und konkrete Maßnahmen zu fördern und Projekte zu initiieren, welche ein bewusstes Auseinandersetzen mit Demokratie zur Folge haben. Das Bundesprogramm startete offiziell mit der Auftaktveranstaltung am Mittwoch, den 25.02.2015 in Berlin, zu der unter anderem alle Vertreter und Vertreterinnen der Partnerstädte des Programms eingeladen waren.

Celle ist eine von aktuell 179 Städten, die den Zuschlag für die „Partnerschaften für Demokratie“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bekommen hat. Nun soll das neue Bundesprogramm, wie bereits seine Vorgänger, erfolgreich in den kommenden fünf Jahren durchgeführt werden.

 Das neue Programm ist bei der Stadt Celle der Abteilung Integration, Dezernat für Bürgerservice, Bildung, Jugend, Familie, Soziales und Sport zugeordnet. Der Stadtrat und Leiter des Dezernates, Stephan Kassel über das neue Programm: „Das neue Bundesprogramm bringt nicht nur Geld nach Celle, sondern soll die Zivilgesellschaft in Engagement gegen menschenverachtende und undemokratische Tendenzen unterstützen.“

Neben Abteilungsleiterin Serpil Klukon und deren Stellvertreter Bernd Backhaus aus der Abteilung Integration, welche bereits das alte Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPENTENZ STÄRKEN“ betreuten, unterstützt auch Gerd Dittmer Fachdienstleiter Jugendarbeit, Sport das Programm „Demokratie leben!“.

Als lokalen Partner beim neuen Bundesprogramm „Demokratie leben!“ kooperiert die Stadt Celle mit der CD-Kaserne gGmbH. Hierbei bilden die pädagogischen Mitarbeiter Gerd Janke und Sinja Jaskulla die externe Koordinierungsstelle, die durch die Verwaltung der CD-Kaserne gGmbH unterstützt wird.

Durch die Verzahnung von Stadt Celle und CD-Kaserne ist eine weitere Stärkung der lebendigen, vielfältigen, demokratischen Zivilgesellschaft, die Weiterentwicklung von Ansätzen und Konzepten der intergenerativen Arbeit, die Förderung des interkulturellen und interreligiösen Zusammenlebens und die Förderung und Anerkennung von vielfältigen Lebensformen möglich. Hierbei stehen Jugendliche besonders im Fokus.

Weiterhin wird es möglich sein, Projekte einzureichen, die aus dem Fonds des Bundesprogramms gefördert und bezuschusst werden. Ein Begleitausschuss wird über die Anträge entscheiden. Vereine, freie Träger der Jugendhilfe und sozialen Institutionen können sich hierfür bewerben und sich somit bei der Umsetzung der Ziele von „Demokratie leben!“ beteiligen. Hierfür wird es noch einen öffentlichen Projektaufruf geben.

Detaillierte Informationen zu den Projektanträgen wird es auch bei der lokalen Auftaktveranstaltung von „Demokratie leben!“ am 28. Mai in der CD-Kaserne geben.  Für Anfang November ist zudem eine Demokratiekonferenz geplant. Das externe Koordinierungsteam ist unter demokratie-leben@cd-kaserne.de und unter 05141-9772917 zu erreichen.